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 Über die Site

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Reihen hat seine Site.

Schlicht und einfach, aber trotzdem:

Informatives, historisches und skuriles zeigen Ein- und Ausblicke der "Reihemer".
Nostalgie und "heile Welt" runden das Bild ab. 


 
 

Die Site soll Interessierte, ob einfach aus Neugier, oder weil die eigenen Wurzeln in Reihen gründen, ein bisschen Freude vor dem Monitor bereiten.



Die obere Mühle steht im Süden, die untere im Norden, dem Flusslauf der Elsenz folgend. Nach Ittlingen geht man "nuff", nach Steinsfurt "nunter", nach Weiler "naus", nach Kirchardt "nieb" und nach Bockschaft "hinderi". Demnach liegt Ittlingen "drowwa", Steinsfurt "drunna", Weiler "draus", Kirchardt "driwwa" und Bockschaft "do hinna". Ittlingen heisst "Ittlinga", Steinsfurt "Stoifott", Weiler "Weila", Kirchardt "Kerchad" und Bockschaft "Bockshouf".

Über die "Reihemer"
 
Steinreich Der "Reihemer" ist stolz auf seinen Mustergarten.
 
 
 
 
 
 
Der "Reihemer" ist Steinreich.
Steinreich
Der "Reihemer", lebt nach dem Motto: Tue recht, und scheue niemand! Er geht seiner Beschäftigung nach, trifft sich mit Gleichgesinnten im Verein oder beim Stammtisch.Er lebt bieder und lässt sich nichts zu Schulden kommen. Läuft doch einmal etwas schief, geht das niemanden etwas an - die Leute sollen vor ihrer eigenen Türe kehren. Er stiftet für eine neue Orgel oder Glocke in der Kirche, lässt aber sonst "Gott einen guten Mann sein". Für Taufe, Konfirmation, Hochzeit und Beerdigung braucht man die Kirche. Für den Glauben ist der "Herr Pfarrer" zuständig. Der "Reihemer" denkt, er ist recht, so wie er "isch". Natürlich gibt es auch "Reihemer", die sind ganz anders, aber so sind sie halt. 

Überall sind Veränderungen in menschlichen Gemeinschaften zu erkennen. Berufe, Traditionen und Brauchtum, das über Jahrhunderte Bestand hatte, wurde im 20. Jahrhundert auch in Reihen grundlegend verändert. Kriege, Flüchtlingseinwanderungen, Einheiratungen brachten "neues Blut" in die Dorfgemeinschaft. Der Bau der Autobahn und die Eingemeindung in die Stadt Sinsheim eröffneten neue Chancen und Möglichkeiten für die Bürger. Männer und Frauen erreichen ihren Arbeitsplatz in einer der umliegenden Ortschaft oder Stadt in kürzerster Zeit per Auto (wenn nicht gerade Stau auf der Autobahn ist), Zug oder Bus.

Der Wagner oder "Krummholz", der Steinmetz, der Leineweber, der Korbmacher, der Schuster, der Schmied, sind Berufe, die weitgehenst ausgestorben sind.

Jung und Alt treffen sich am Ostermontagmorgen zum "Eierschurkeln" und "Pfenniglis" beim alten Schützenhaus. Der angestammte Ort dieser Bräuche, das Brechloch, steht nicht mehr zur Verfügung, da er zwischenzeitlich verbaut wurde.

Durch die Neubaugebiete gibt es viele "Zugezogene", denen es nicht leicht fällt (gemacht wird), in der Vereins- und Dorfgemeinschaft heimisch zu werden. So wohnt man hier, arbeitet "Auswärts" und hat auch vielfach seine Freundes- und Bekanntenkreis "Auswärts".  
 



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